802.11ac Wave 2 mit Access Points von Extreme Networks

Veröffentlicht am 03 Jun. 2016 von

 

 

Das Schlagwort „Wave 2“ prägt derzeit die Wireless-Planungen in vielen Unternehmen: Mittlerweile kommen immer mehr Access Points auf den Markt, die die zweite Generation des aktuellen WLAN-Standards 802.11ac unterstützen. Auch wenn Wave 2-fähige Clients derzeit noch Mangelware sind, lohnt es sich für Unternehmen, schon heute auf die neueste Technologie zu setzen.

 

Wave 2-Komponenten verbessern mit Funktionen wie Multi-User Multiple-Input-Multiple-Output (MU-MIMO) nicht nur die Performance und Effizienz von drahtlosen Netzwerken, sondern bieten gleichzeitig bessere Konnektivität und weitere Mehrwerte, von denen auch ältere Clients profitieren können. Der Preisunterschied von Wave 2-Komponenten ist dabei überschaubar – daher empfehlen wir unseren Kunden, ihre Infrastruktur schon heute zukunftssicher auszurüsten.

 

Wave 2-Access Points AP3935 und AP3965 von Extreme Networks

 

Unser Technologiepartner Extreme Networks hat bereits vor mehreren Monaten die ersten Wave 2-Komponenten vorgestellt. Die Access Points AP3935 (Indoor) und AP3965 (Outdoor) erreichen aggregierte Übertragungsraten von bis zu 2,5 Gbit/s – 1,7 Gbit/s im 5-GHz-Band sowie 800 Mbit/s im 2,4 GHz-Bereich. Beide Access Points verfügen über jeweils zwei Gigabit Ethernet Ports und können entweder mit internen Antennen oder externen Antennenanschlüssen bestellt werden.

 

Zu den ersten Wave 2 Access Points von Extreme Networks

Bild: (c) Extreme Networks

 

Ein Alleinstellungsmerkmal der Wave 2-Access Points von Extreme Networks ist die Technologie für die Verarbeitung und Kontrolle von Application Flows. Damit ist es möglich, die Nutzung mobiler Anwendungen sowie die Reaktionszeiten des Netzwerks und der Applikationen in Echtzeit zu analysieren – ganz ohne Leistungseinbußen. Von diesen Informationen können letztlich alle Anwender im WLAN profitieren – ganz gleich, ob sie bereits mit Wave 2-Clients arbeiten oder noch ältere Geräte nutzen. Denn Administratoren sind dadurch künftig in der Lage, applikationsbasierte Policies anzuwenden, um gezielt in den Datenstrom einzugreifen und die Sicherheit und Performance des WLANs zu optimieren.

 

Die größten Vorteile der Wave 2-Access Points von Extreme Networks liegen daher aus unserer Sicht auch nicht auf der Hardware-Ebene. Kunden, die bereits Switches von Extreme Networks einsetzen, können ihre gesamte Wireless- und Wired-Infrastruktur über das zentrale Management Center (früher: NetSight) administrieren. Sie benötigen so nur eine Datenbank für ihre Umgebung, müssen nur ein Benutzerprofil für jeden Anwender verwalten und kontrollieren auch alle Netzwerkzugriffe über eine übergreifende NAC-Lösung.

 

ExtremeCloud vereinfacht Implementierung und Management

 

Die neue WLAN-Access Points von Extreme Networks unterstützen außerdem bereits den Cloud-basierten Management-Service ExtremeCloud. Über diese Plattform können neue Access Points automatisiert mit den benötigten Konfigurationen versorgt werden. Der Anwender muss dazu nur den QR-Code des Access Points einscannen und das Gerät über eine App mit seinem ExtremeCloud-Account verbinden. Anschließend werden sofort die dort hinterlegten Einstellungen auf den Access Point übertragen. Auch das Management der Infrastruktur kann über den Subscription Service von Extreme Networks abgewickelt werden.

 

Wenn Sie mehr über die Migration zu neuester WLAN-Technologie erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen auch unseren Leitfaden Zehn Dinge, die Sie beim Wechsel zu 802.11ac Wave 2 beachten sollten

Grimm-Michael

Mit freundlichen Grüßen
Michael Grimm