NetSight 6.3: Was Sie über die aktuelle Version wissen müssen

Veröffentlicht am 12 Okt. 2015 von

 

NetSight ist das Herz der Management- und Sicherheitslösungen von Extreme Networks. Das Management Tool schließt die Lücke zwischen drahtgebundenen und drahtlosen Netzwerken transparent und bietet Kontrolle vom Rechenzentrum bis zum End-User. Die Intelligenz, Automatisierung und Integration der Management-Software ermöglicht es IT-Organisationen, den Netzbetrieb effizient zu optimieren und die Gesamtbetriebskosten zu reduzieren.

 

NetSight bietet zentralisierte Visualisierung und granulare Kontrolle von Unternehmensnetzwerken. Mit NetSight erreichen Unternehmen eine Granularität, die über Ports und VLANs weit hinaus geht und bis hin zu einzelnen Benutzern, Anwendungen und Protokollen heruntergebrochen werden kann.

 

Ein einziges Management-System für das gesamte Netzwerk und eine konsistente Verwaltung aller Geräte.

 

Mit der im September erschienen Version NetSight 6.3 ist die Integration in das Extreme Networks Portfolio als abgeschlossen zu betrachten. Neben den rein SNMP-basierten Möglichkeiten wird nun auch das Policy Management auf allen Summit-G2 Geräten unterstützt.

 

Die größte Neuerung ist aber wohl der Umzug von Java-basierten Bedienoberflächen in die HMTL5-basierte OneView-Umgebung. Die Darstellung der Topologie ist seit der aktuellen Version nur noch in OneView verfügbar.

 

Optisch ist die neue Bedienoberfläche ansprechender als die alte – mit vielen interaktiven Informationen an den richtigen Stellen. So lassen sich Nachbarschaftsinformationen über einen Link in der Karte auslesen. Anspruchsvolle Netzwerkkonstrukte werden ebenso gut und übersichtlich dargestellt und liefern gleich die gewünschten und nötigen Informationen dazu, egal ob EAPS oder MLAG.

 

Network Access Control (NAC) mit NetSight

 

Gerade im Zusammenspiel mit den „Identity and Access“-Funktionen (NAC) spielt NetSight seine Stärken voll aus und bietet dem Anwender hohe Visibilität, Effizienz und Kontrolle.   Umgebungen können dabei völlig herstellerunabhängig aufgebaut werden. Jeder Switch, der eine Authentifizierung per RADIUS unterstützt, lässt sich an das System anbinden. NetSight erkennt nicht nur, welcher Benutzer sich wann, wie oft, an welchem Port, wie authentifiziert, sondern auch, welche Applikationen dieser verwendet, wenn Purview zusätzlich eingesetzt wird.

 

Unter diesem Fingerprint hat ein Administrator alle nötigen Informationen zu einem Client, um Troubleshooting durchzuführen. Zusätzlich kann aus dieser Ansicht direkt in die dazugehörige Port-Ansicht Client – Switch gewechselt werden, um mögliche Link-Probleme wie RX/TX Errors oder die aktuelle Auslastung zu betrachten.

 

Purview für das WLAN

 

Betreiber eines IdentiFi-WLAN kommen nun kostenlos in den Genuss von Purview im WLAN Umfeld. Mit dem Update auf IdentiFi 9.21 können die Access Points so konfiguriert werden, dass sie NetFlow-Daten und die ersten Pakete einer Session an die Purview-Appliance senden, um so eine Applikationserkennung durchzuführen. Diese Daten können dann unter OneView eingesehen und ausgewertet werden.

 

NetSight ist ein würdiger Nachfolger von Ridgeline. Extreme Networks konnte die Lücke zwischen diesen beiden Produkten mit der aktuellen Version schließen und gleichzeitig neue Features einbringen. NetSight rundet das Portfolio von Extreme Networks ab und deckt somit alle angebotenen Hardware-Bereiche perfekt ab.

 

Möchten Sie mehr über die Einsatzmöglichkeiten von NetSight erfahren? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – unsere Extreme Networks-Spezialisten beraten Sie gerne.

Grimm-Michael

Mit freundlichen Grüßen
Michael Grimm