Wie zahlt sich Netzwerk-Überwachung für Unternehmen aus? Überlegungen von Paessler zum Thema Monitoring und ROI

Veröffentlicht am 05 Nov. 2015 von

 

Der „Return on Investment“ (ROI) steht heute bei jeder IT-Investition im Fokus. Ausgaben für neue Hardware oder Software sollen sich in einem möglichst kurzen Zeitraum amortisieren.

 

Wie aber lässt sich der ROI einer Monitoring-Lösung ermitteln? Dies ist nicht ganz einfach, da mit der Überwachung von IT-Systemen nicht unmittelbar Geld erwirtschaftet wird. Dennoch empfehlen wir Unternehmen natürlich, sich im Vorfeld einer Investitionsentscheidung mit den Kosten und dem wirtschaftlichen Nutzen einer Monitoring-Software zu beschäftigen. Unser Technologiepartner Paessler hat einige interessante Überlegungen zu diesem Thema zusammengestellt.

 

Kostenaspekte einer Monitoring-Lösung: Von der Anschaffung bis zur Wartung

 

Die Investitionskosten für eine Monitoring-Lösung sind in der Regel relativ gut quantifizierbar. Dazu gehören die Ausgaben für Software-Lizenzen, Hardware und Implementierung. Etwas schwieriger abzuschätzen ist hingegen, wie hoch der laufende Wartungs- und Pflegeaufwand ausfallen wird. Kann die IT-Abteilung die Monitoring-Software selbst administrieren? Oder ist sie auf dauerhafte Unterstützung durch einen Dienstleister angewiesen? Wie aufwändig sind Upgrades oder die Integration zusätzlicher Module? Diese Fragen sollten bei der Kostenbetrachtung im Vorfeld möglichst präzise beantwortet werden.

 

Nutzen von Monitoring: Ausfälle vermeiden, IT-Abteilung entlasten, Systeme optimieren

 

Nur annäherungsweise lässt sich meist der Nutzen einer Monitoring-Lösung in Zahlen fassen. Dazu müssen sich IT-Abteilungen zunächst Gedanken darüber machen, welche finanziellen Folgen der Ausfall einzelner Systeme oder des gesamten Netzwerks für das Unternehmen haben könnte. Das Ergebnis hängt jeweils von einer Vielzahl von Faktoren ab – wie zum Beispiel der Unternehmensgröße, den Geschäftsprozessen und der Erwartungshaltung der Kunden. Für einen kleineren Handwerksbetrieb ist es möglicherweise noch verkraftbar, wenn die Firmen-Website einmal für zwei Stunden nicht erreichbar ist. Bei einem großen E-Commerce-Anbieter kann hingegen der Ausfall des Online-Shops schnell zu Umsatzeinbußen im fünf- oder sechsstelligen Bereich führen.

 

Noch schwieriger zu ermitteln sind Schäden, die durch fehlerhafte oder langsame IT-Systeme entstehen. Ab welchem Zeitpunkt brechen zum Beispiel Kunden eine Online-Transaktion ab, weil sie von der Performance des Services frustriert sind? Wie stark beeinträchtigen lange Reaktionszeiten von Geschäftsanwendungen die Produktivität der eigenen Mitarbeiter? Eine Monitoring-Lösung adressiert auch diese Themen und hilft damit, wirtschaftliche Nachteile für das Unternehmen vermeiden.

 

Weitere Aspekte, die für die Nutzenbetrachtung einer Monitoring-Lösung relevant sind:

 

Entlastung der IT-Abteilung: Mit einer fortschrittliche Monitoring-Lösung können Administratoren die Ursachen von Störungen und Fehlern meist sehr schnell identifizieren. Alleine durch die eingesparte Arbeitszeit lässt sich die Investition oft komplett finanzieren.

 

Optimierung der Infrastruktur: Eine Monitoring-Lösung liefert der IT-Abteilung außerdem wertvolle Daten für die Optimierung und Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur. Die Verantwortlichen erhalten einen umfassenden Überblick darüber, in welchen Bereichen zusätzliche Kapazitäten erforderlich sind – und welche Ressourcen der Umgebung selten oder gar nicht mehr genutzt werden.

 

Fazit: Mit einem standardisierten ROI-Kalkulator ist es kaum möglich, die Amortisationszeit einer Monitoring-Lösung realistisch zu berechnen. Stattdessen empfehlen wir Unternehmen, eine individuelle Vorgehensweise, die möglichst viele unternehmensspezifische Kosten- und Nutzen-Faktoren berücksichtigt. Zahlreiche Anhaltspunkte, Beispielrechnungen sowie ein Whitepaper zu diesem Thema finden Sie auf der Website von Paessler. Bei der Umsetzung einer ROI-Berechnung unterstützen unsere Experten Sie gerne. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Grimm-Michael

Mit freundlichen Grüßen
Michael Grimm